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Sorge um den Frieden in der Welt:
ACK Deutschland ruft zu Dialog, Gebet und Solidarität auf

 

Dortmund/Rastatt, Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) hat im Rahmen ihrer Frühjahrstagung am 18. und 19. März 2026 in Rastatt eine gemeinsame Erklärung zur aktuellen weltpolitischen Lage verabschiedet.

Zusätzlich zur dicht getakteten Tagesordnung haben sich die Delegierten Zeit genommen für die Formulierung dieses so wichtigen Textes. Darin äußern sie ihre tiefe Sorge über die jüngsten militärischen Eskalationen im Nahen Osten.

Angesichts der anhaltenden Gewalt betont die ACK, dass Frieden nicht durch Waffen, sondern nur durch Dialog, Diplomatie und gegenseitiges Verständnis erreicht werden kann. Zugleich warnen die Kirchen eindringlich vor einer weiteren Ausweitung der Kampfhandlungen.

Böses nicht mit Bösem vergelten

Mit Nachdruck weist die Erklärung auf das Leid der Zivilbevölkerung hin. Die ACK erklärt sich solidarisch mit allen Opfern von Krieg und Gewalt sowie mit deren Angehörigen. Christlicher Glaube verpflichte dazu, jeder Instrumentalisierung von Religion entgegenzutreten und sich klar an die Seite der Leidtragenden zu stellen.

Im Zentrum der Botschaft steht der Aufruf zu Versöhnung und Gewaltlosigkeit. In einer Zeit wachsender globaler Spannungen sehen die Mitgliedskirchen ihre besondere Verantwortung darin, als Stimmen der Hoffnung und des Friedens in Gesellschaft und Öffentlichkeit zu wirken. Es gelte, dem Aufruf Christi zur Feindesliebe nachzukommen und seine Mahnung zu befolgen, Böses nicht mit Bösem zu vergelten.

Aufruf zum Gebet für die Opfer

Die ACK ruft Menschen aller Religionen dazu auf, für die Opfer zu beten und sich gemeinsam für einen gerechten und nachhaltigen Frieden einzusetzen. Die Krisenregion Nahost, so die Hoffnung der Delegierten, möge sich von einem Ort der Gewalt zu einem Raum des Friedens und der Verständigung wandeln.

Neben der aktuellen Friedensfrage befasste sich die Mitgliederversammlung auch mit der Situation verfolgter Christinnen und Christen weltweit. Die ACK bekräftigt ihre Solidarität mit allen, die aufgrund ihres Glaubens Diskriminierung und Bedrohung erfahren, und ruft dazu auf, deren Lage stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Die ACK Dortmund schließt sich diesem Aufruf ausdrücklich an und lädt dazu ein, sich im Gebet, im Gespräch und im konkreten Handeln für Frieden und Versöhnung einzusetzen.

19. März 2026
Text: Günter Lohsträter

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