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Ökumenischer Gottesdienst
auf Hörder Friedhöfen

 

Dortmund-Hörde. Am fünften Passionssonntag 2026 feierten Gläubige mehrerer Hörder Gemeinden einen gemeinsamen Wandergottesdienst auf den Friedhöfen „Am Ölpfad“. Das Leitmotiv: Gemeinsam gehen. Frieden suchen. Leben finden.

Eingeladen hatten die Evangelische, Evangelisch-methodistische, Eeuapostolische und Römisch-katholische Kirche. Mehr als 60 Teilnehmende versammelten sich am Morgen am Glockenturm des evangelischen Friedhofs; der Gottesdienst endete in der Kapelle von St. Clara.

Der Weg führte zu fünf Stationen, die zum Innehalten einluden. Inhaltlich begleitet wurde der Gottesdienst von der Vision des Propheten Ezechiel (Ez 37,1–14) – einem Bild für neues Leben durch Gottes Geist.

Gedankenimpulse

Gero Waßweiler (Pastor der Evangelisch-methodistischen Gemeinde) eröffnete den Gottesdienst mit Gebet, Bibellesung und Lied. An den weiteren Stationen legten Thomas Müller (Prädikant der Evangelischen Kirchengemeinde Hörde) und Ilona Hessel (Vertreterin der Katholischen Kirche in Hörde) den Ezechiel-Text aus: An den Kriegsgräbern wurde die Zerbrechlichkeit des Friedens deutlich, an der Engelskulptur die Hoffnung auf neues Leben – auch aus geistlicher Trockenheit heraus.

An einer Station mit Bank und Brunnen hob Sven Laube (Gemeindereferent der katholischen Pfarrei St. Clara am Phoenixsee) die Kraft der Gemeinschaft hervor: Schon im gemeinsamen Unterwegssein werde Gottes Nähe erfahrbar.

Ein Blick auf ein Kreuz erinnerte an Christus als Weg, Frieden und Leben. Mitglieder der Neuapostolischen Kirche trugen Fürbitten vor, die Dominik Alpers (Stellvertretender Bezirksleiter der Neuapostolischen Kirche Dortmund) zusammenfasste.

Vaterunser, Schlussworte und Segen

An den Urnenstelen wurde die Gemeinschaft der Glaubenden betont, verbunden im gemeinsamen Vaterunser.

In der Kapelle griff Thomas Ackermann (Gemeindevorsteher der neuapostolischen Gemeinde Hörde) Jesu Wort auf: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.“ Der Weg über den Friedhof wurde so zum Sinnbild des Lebens – getragen von Gottes Begleitung und Hoffnung über den Tod hinaus.

Der Gottesdienst endete mit Gebet, Gesang und Segen. Beim anschließenden Beisammensein kamen viele ins Gespräch; als Zeichen der nahenden Osterzeit konnten Osterglocken mitgenommen werden.

27. März 2026
Text: Günter Lohsträter
Fotos: Günter Lohsträter

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