Dortmund. Wie wird christlicher Glaube für politische Zwecke instrumentalisiert? Ein Vortragsabend mit Prof. Dr. Torsten Dietz und Dr. Maria Hinsenkamp beleuchtet die Hintergründe, Dynamiken und Herausforderungen des christlichen Nationalismus.
Wenn Religion und Nationalismus miteinander verschmelzen, entstehen neue gesellschaftliche und kirchliche Herausforderungen. Der Vortragsabend in Dortmund geht den Ursachen, Folgen und theologischen Antworten auf den christlichen Nationalismus nach.
Wenn Glaube und Nationalismus verschmelzen
Christlicher Nationalismus ist längst kein Randphänomen mehr. Er prägt politische Bewegungen, kulturelle Debatten und kirchliche Selbstverständnisse – in den USA ebenso wie zunehmend in Europa. Doch was genau ist damit gemeint? Warum verbinden sich religiöse Sehnsüchte mit autoritären, identitären und nationalistischen Narrativen? Und weshalb übt diese Verbindung gerade in Zeiten gesellschaftlicher Verunsicherung eine solche Anziehungskraft aus?
Diesen Fragen widmen sich Prof. Dr. Torsten Dietz (Theologe, Publizist und Leiter von „Fokus Theologie“, Zürich) und Dr. Maria Hinsenkamp (Theologin und Vorstandsmitglied des Evangelischen Bundes Westfalen und Lippe, Hagen) in einem gemeinsamen Vortragsabend.
Herausforderungen für Kirche und Gesellschaft
Aus Anlass der Veröffentlichung ihres gemeinsamen Buches beleuchten die Referierenden die Entstehung, Dynamiken und Gefahren des christlichen Nationalismus. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie christlicher Glaube politisch instrumentalisiert werden kann und welche theologischen Alternativen diesem Trend entgegenstehen.
Im Anschluss an Vortrag und Gespräch besteht bei einem Fingerfood-Buffet Gelegenheit zum Austausch.
Die Veranstaltung ist eine gemeinsame Initiative des Evangelischen Bundes Westfalen und Lippe, der Evangelischen Kirche von Westfalen sowie des in Dortmund ansässigen oikos Instituts für Mission und Ökumene.
Termin und Ort
Dienstag, 7. Juli 2026, 19 Uhr
Pauluskirche Dortmund
Schützenstraße 35
44137 Dortmund
Der Eintritt ist frei.
Zur besseren Planung wird um Anmeldung bis zum 30. Juni 2026 gebeten.
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